Der rechtsgültige Bebauungsplan für das Gelände in der Verlängerung der Johannes-Hesse-Straße mit Zugangsmöglichkeiten über die Einsiedelstraße nahm nicht ausreichend Rücksicht auf den durch große Solitärbäume auf Rasenflächen geprägten Park.

Es wurde deshalb eine Änderung des Bebauungsplans vorgeschlagen, die im besonderen Maße die landschaftlichen Bezüge berücksichtigte.
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In dem als Gartenfläche genutzten Teil des Grundstücks wurde, wie auch im jetzigen Bebauungsplan vorgesehen, ein viergeschossiger Baukörper vorgeschlagen. Er bildet gewissermaßen das Rückgrat des städtebaulichen Konzeptes und steht an der Grenze zum landschaftlich gestalteten Park.

Die zweigeschossigen, quadratischen Baukörper werden pavillonartig im Park gruppiert. Sie nehmen durch ihre Stellung Rücksicht auf die großen Bäume und passen sich den topographischen Gegebenheiten an.

Die insgesamt 52 Wohnungen, verteilt auf 8 Häuser, sind zwischen 45 qm und 130 qm groß. Die unterirdischen Stellplätze sind in 3 Tiefgaragen untergebracht.

Das nach dem geltenden Bebauungsplan vorgesehene Dach ist zugunsten einer mit Terrassen und Lauben gestalteten Dachlandschaft verändert, wodurch eine intensive Verbindung von Gebäude und Park erreicht wird.


Dipl.-Ing. Architekt Francisco Molina
(in Zusammenarbeit mit Prof. B. von Chamier)
Dipl.-Ing. Veronika Vogelsang, Landschaftsarchitektin

 

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Dipl.-Ing. Francisco Molina, Architekt
Dipl.-Ing. Veronika Vogelsang, Landschaftsarchitektin