Das aus dem Jahr 1956 stammende Reihenendhaus befindet sich in der ebenfalls in den 60er Jahren entstandenen Gartensiedlung Longerich/Weidenpesch. Es wurde eine komplette Sanierung vorgenommen, das Dach ausgebaut und gartenseitig ein verglaster Anbau errichtet.
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Äußere Gestaltung
Die straßenseitig prägenden Elemente der Fassade wie Eingang, Fensteröffnungen und Farben wurden weitgehend erhalten. Nach Abbruch der giebelseitigen Garage erhielt das Endhaus ein „Gesicht“: Fenster, ein zweiter Eingang und der neue Anbau schaffen einen würdigen Abschluss der Häuserreihe. Das Dach wurde neu errichtet und mit den alten anthrazitfarbenen Ziegeln eingedeckt. Der Anbau bewusst in Material und Farbe vom Kernhaus abgesetzt.

Innere Organisation
Der Grundriss wurde im wesentlichem beibehalten. In dem ehemaligen Wohnzimmer sind Duschbad und Arbeits-/Gästezimmer untergebracht. Der neue Anbau nimmt das verglaste Gartenzimmer auf. Im ehemaligen Dachspeicher, über eine neue Treppe erschlossen, ist Platz geschaffen für ein Atelierzimmer mit Oberlicht sowie Bad und Abstellraum.

Durch den zweiten Eingang lässt sich das Haus auch in zwei getrennte Einheiten aufteilen. Eine 2-3 Zimmer Wohnung im Erdgeschoss und eine 3 Zimmer Wohnung im Ober- und Dachgeschoss. Ein Wohnen mit mehreren Generationen ist denkbar.

Freiräume
Begrenzt durch Gartenfassade, Anbau und Pergolawand entstand ein hofartiger Sitzplatz. Der Garten ist in Heckengarten und Spielwiese für die Kinder aufgeteilt.


Dipl.-Ing. Francisco Molina, Architekt
Dipl.-Ing. Veronika Vogelsang, Landschaftsarchitektin

 

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Dipl.-Ing. Francisco Molina, Architekt
Dipl.-Ing. Veronika Vogelsang, Landschaftsarchitektin