Einfamilienhaus Köln-Weiden

Das aus dem Ende der 60er Jahre stammende Wohnhaus wurde den Bedürfnissen der Nachfolgergeneration angepasst. Um das neue Raumprogramm unterzubringen, bedürfte es eines neuen Dachgeschosses sowie eines Anbaus im Erdgeschoss.
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Der neue Gebäudekubus verarbeitet den Bestand in einem neuen Dreiklang, gleich einem Dur-Akkord. Verschiedene Ebenen werden erzeugt und mit Material und Farbe definiert.

Neben den materialspezifischen Farben und den unbunten Grautönen werden auch die Primärfarben Rot, Gelb und Blau bewusst zur Komposition eingesetzt. Die Farben erhöhen die Plastizität der Fassade und bringen die verschiedenen Elemente noch stärker in das Bewusstsein des Betrachters.

Ein neues, weit auskragendes, zum Garten ansteigendes, flach geneigtes Pultdach schließt den Baukörper nach oben ab.

Der im Erdgeschoss erkennbare, ursprüngliche Entwurfsgedanke mit Wandscheiben und fließenden Räumen wurde stark herausgestellt und weiterentwickelt. Die Raumkomposition erschließt sich dem Eintretenden durch geschickte Führung von Fenster zu Fenster mit Blick ins Freie. Die Fensteröffnungen, von den störenden Rolladenblenden befreit, erhielten schlanke, raumhohe Holz/Aluminium- Fenster. Licht durchflutet die Räume.

Das Dachgeschoss konnte nach Abbruch des alten Daches komplett den neuen Raumbedürfnissen angepasst werden. Über den durch einen Lichtkuppel erhelltem Treppenaufgang erreicht man die Familienzimmer und Bäder.

Die Wände sind verputzt und weiß gestrichen. Einzelne Flächen wurden farblich betont und unterstreichen nochmals den Gedanken der Wandscheibe als gliederndes Raumelement.

Der weiträumige Garten, mit sehr liebevoll zusammengestellten Pflanzen und Bäumen, wirkt bis ins Haus herein.

Dipl.-Ing. Francisco Molina, Architekt

 

 

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Dipl.-Ing. Francisco Molina, Architekt
Dipl.-Ing. Veronika Vogelsang, Landschaftsarchitektin